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Dividendenfallen vermeiden – worauf Anleger achten müssen

09.02.2026

Dividenden galten lange Zeit als altmodisch. Während Tech-Hypes, KI-Euphorie und spektakuläre Kursrallys die Schlagzeilen bestimmten, rückten regelmäßige Ausschüttungen für viele Anleger in den Hintergrund. Wachstum schien wichtiger als Ertrag, Kursfantasie attraktiver als Verlässlichkeit. Worauf es 2026 ankommt, erläutert Vermögensverwalter Armin Glogger, Geschäftsführer von GLOGGER & PARTNER, im Gespräch mit Börsenmoderator Andreas Franik. Ein Blick in die Geschichte der Kapitalmärkte zeichnet jedoch ein anderes Bild. Über Jahrzehnte hinweg waren Dividenden ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtrendite von Aktienanlagen. Gerade in Phasen erhöhter Unsicherheit, anhaltender Inflation und schwankender Märkte gewinnen sie erneut an Bedeutung – nicht als kurzfristiger Renditebeschleuniger, sondern als stabilisierendes Element im Portfolio. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Dividenden ein Comeback erleben. Doch warum rücken Ausschüttungen gerade jetzt wieder stärker in den Fokus? Weshalb werden sie als Renditetreiber häufig unterschätzt, obwohl sie historisch einen so großen Beitrag zum Anlageerfolg geleistet haben? In diesem Gespräch geht es außerdem um die defensive Wirkung von Dividenden. Vermögensverwalter sprechen in diesem Zusammenhang oft von einem „Stabilitätsanker“ in schwächeren Marktphasen. Doch worin liegt dieser Effekt konkret – und für welche Anlegertypen ist eine dividendenorientierte Strategie besonders sinnvoll? Gleichzeitig gilt: Dividende ist nicht gleich Dividende. Hohe Ausschüttungsrenditen können trügerisch sein und bergen Risiken, sogenannte Dividendenfallen. Wie lassen sich Qualität und Nachhaltigkeit von Dividenden beurteilen? Und worauf sollten Anleger bei der Auswahl entsprechender Titel besonders achten? Antworten im Video!

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