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Europa verliert den Anschluss – gehören europäische Aktien noch ins Depot

13.07.2026

Europa steht vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen. Schwaches Wachstum, hohe Energiepreise, zunehmende Regulierung und ein wachsender Rückstand gegenüber den USA bei Technologie und Innovation belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Für Anleger stellt sich deshalb eine zentrale Frage: Welche Rolle sollten europäische Aktien künftig überhaupt noch im Portfolio spielen? Im Interview mit Börsenmoderator Andreas Franik erläutert Vermögensverwalter Armin Glogger, Geschäftsführer von GLOGGER & PARTNER, ob Europa aus Investorensicht tatsächlich an Attraktivität verloren hat oder ob die schlechte Stimmung und teilweise günstigeren Bewertungen gerade neue Chancen eröffnen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem strukturellen Wettbewerb mit den USA. Viele Zukunfts-Technologien und globale Börsenschwergewichte kommen aus Amerika. Hat Europa langfristige Nachteile, die Anleger bei ihrer Vermögensallokation berücksichtigen sollten? Auch die hohen Energiepreise stehen im Fokus. Sind sie lediglich eine vorübergehende Belastung – oder entwickeln sie sich zu einem dauerhaften Wettbewerbsnachteil für europäische Unternehmen und den Industriestandort? Trotz aller Probleme gibt es weiterhin international erfolgreiche Unternehmen, Branchen und Geschäftsmodelle. Wo liegen langfristige Investmentchancen – und welche europäischen Aktien könnten von strukturellen Trends profitieren?

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