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Geldanlage ab 50 – diese Fehler können den Ruhestand teuer machen

07.09.2026
Mit 50 verändert sich bei vielen Menschen der Blick auf Geld und Vermögen. Das Rentenalter rückt näher, das angesparte Kapital soll weiter wachsen, gleichzeitig aber auch vor größeren Verlusten geschützt werden. Genau in dieser Lebensphase können falsche Entscheidungen erhebliche Folgen haben; schließlich muss das Vermögen häufig noch über mehrere Jahrzehnte reichen. Im Interview mit Börsenmoderator Andreas Franik erläutert Vermögensverwalter Andreas Glogger, Geschäftsführer von GLOGGER & PARTNER, warum zu viel Sicherheit ab 50 genauso problematisch sein kann wie ein zu hohes Risiko. Wer Aktien zu früh aus dem Portfolio verbannt, verzichtet möglicherweise auf wichtige Renditechancen und unterschätzt gleichzeitig die langfristigen Folgen der Inflation. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich die Geldanlage mit zunehmendem Alter verändert. Welche Prioritäten verschieben sich zwischen Vermögensaufbau, Vermögenserhalt und regelmäßigen Entnahmen und warum gibt es keine einfache Formel, nach der Anleger ihre Aktienquote automatisch mit jedem Lebensjahr reduzieren sollten? Besonders wichtig ist der lange Anlagehorizont im Ruhestand. Wer heute mit 65 Jahren in Rente geht, muss sein Vermögen möglicherweise noch 20 oder 30 Jahre sinnvoll strukturieren. Inflation und steigende Lebenshaltungskosten können dabei langfristig erhebliche Teile der Kaufkraft vernichten. Darüber hinaus geht es um die richtige Entnahmestrategie. Denn nicht allein die erzielte Rendite entscheidet darüber, wie lange das Vermögen reicht.
