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Drohen höhere Steuern auf Kapitalerträge? Was Anleger jetzt wissen müssen

24.02.2026
Der Staat steht unter wachsendem finanziellem Druck. Steigende Ausgaben, strukturelle Defizite und neue politische Projekte erhöhen den Bedarf an Einnahmen. Vor diesem Hintergrund rücken erneut Steuererhöhungen in den Fokus der Politik – auch im Bereich der Kapitaleinkünfte. Zinsen, Dividenden und andere Anlageerträge könnten künftig stärker belastet werden. Diskutiert werden unter anderem eine Anhebung der Kapitalertragsteuer, die mögliche Einbeziehung von Kapitaleinkünften in die Sozialversicherungspflicht sowie der Wegfall steuerlicher Vorteile – etwa bei Edelmetallen nach Ablauf der bisherigen Haltefristen. Parallel dazu entsteht auf europäischer Ebene ein Vermögensregister. Ziel ist es, Vermögenswerte umfassend zu erfassen – eine Entwicklung, die politisch genutzt werden könnte und zusätzliche Eingriffe erleichtert. Was bedeutet das konkret für Anleger? Reicht es noch aus, sich auf den Vermögensaufbau zu konzentrieren – oder wird die Vermögenssicherung zur zentralen Aufgabe? Vermögensverwalter Andreas Glogger, Geschäftsführer von GLOGGER & PARTNER, ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und zeigt auf, wo politische Risiken für Investoren entstehen – und welche strategischen Anpassungen jetzt sinnvoll sein könnten.
