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Verliebt in die eigene Aktie – wenn Überzeugung zum Risiko wird

06.08.2026

Gesetzmäßigkeiten aus dem normalen Leben spielen auch bei der Geldanlage eine wichtige Rolle. Denn Investmententscheidungen werden längst nicht immer rational getroffen. Ein typisches Beispiel ist die sogenannte selektive Wahrnehmung: Menschen neigen dazu, Informationen stärker zu beachten, wenn sie die eigene Meinung bestätigen und unangenehme Fakten auszublenden. Im Interview mit Börsenmoderator Andreas Franik erläutert Vermögensverwalter Armin Glogger, Geschäftsführer von GLOGGER & PARTNER, wie dieser menschliche Tunnelblick Anlage-Entscheidungen beeinflussen kann. Was passiert, wenn Anleger eine Aktie gekauft haben und anschließend vor allem noch Nachrichten wahrnehmen, die ihre ursprüngliche Entscheidung bestätigen? Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Anleger vor solchen psychologischen Fallen schützen können. Welche Regeln und Entscheidungsprozesse helfen dabei, die eigene Meinung regelmäßig kritisch zu überprüfen und Fehler frühzeitig zu erkennen? Besonders spannend ist der bewusste Perspektivwechsel: Wer eine Aktie kaufen möchte, könnte zunächst gezielt nach Argumenten suchen, die gegen das Investment sprechen. Umgekehrt kann es sinnvoll sein, bei einem geplanten Verkauf noch einmal die Gründe für einen weiteren Verbleib im Depot zu prüfen. Alle Details im Video der Woche – im Rahmen unserer Serie „Die größten Fehler der Privatanleger“.

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